Arbeitshinweise
- Vermeiden Sie, Beton zu verspritzen. Sie können sonst ausrutschen und die Kontrolle über das Elektrowerkzeug verlieren.
- Lassen Sie das Elektrowerkzeug nicht längere Zeit eingeschaltet, wenn sich die Rüttelflasche außerhalb des Betons befindet. Andernfalls kann sich die Lebensdauer der Lager verkürzen.
- Schalten Sie den Innenrüttler erst unmittelbar vor Arbeitsbeginn ein.
- Nehmen Sie eine sichere und stabile Arbeitshaltung ein. Beugen Sie sich nicht zu weit nach vorn.
- Vermeiden Sie Motorüberlastung sowie Knicke im Schlauch, da die elastische Schlauchleitung beschädigt werden kann.
- Der Beton ist ausreichend verdichtet, wenn die Oberfläche geschlossen und blank ist und keine Luftblasen mehr austreten. Zu langes Rütteln bewirkt Entmischung (Trennung von Sand, Kies und Zement) und Festigkeitsverlust des Betons. Beobachten Sie deshalb den Arbeitsfortschritt.
- Tauchen Sie die Rüttelflasche in Abständen zwischen dem 8- und 10-fachen des Rüttelflaschendurchmessers in das Rüttelgut ein, z.B. Rüttelflaschendurchmesser 35 mm = Eintauchabstand 35 cm, Rüttelflaschendurchmesser 45 mm = Eintauchabstand 45 cm usw.
Siehe Bild D: X = (8 ... 10) x Ø Rüttelflasche - Bei nacheinander gegossenen Betonlagen muss die Rüttelflasche 10 bis 15 cm tief in die bereits verdichtete untere Lage eingeführt werden, um eine gute Haftung zwischen den Lagen zu erreichen.
- Ziehen Sie die Rüttelflasche bei laufendem Motor langsam aus dem Rüttelgut, um die Bildung von Blasen oder Dellen in der verdichteten Oberfläche zu vermeiden.
- Vermeiden Sie längeren Kontakt mit Schalungen oder Bewehrungen, um Schäden an Schalungen und ein Festklemmen der Rüttelflasche zwischen Bewehrungsstäben zu verhindern.Sollte sich die Rüttelflasche festklemmen oder verfangen, ziehen Sie nicht am Schlauch.
- Lagern Sie das Elektrowerkzeug an einem sicheren Platz. Sorgen Sie dafür, dass es nicht umfallen kann. Das Elektrowerkzeug kann sonst beschädigt werden.